JCF #62 Analog – Nummer Eins?

Wie ich auf meinen Blog-Title gekommen bin? Durch ein analoges Bild (natürlich). Aufgenommen mit einer SLR und Rollei R3 ISO 400 gepusht auf ISO 800. (Anm. “gephust” z.B. ein ISO 400 wird mit der Einstellung ISO 800 belichtet. Die Entwicklungszeiten werden entsprechend angepasst. Je nach Film bekommt man einen anderen visuellen Effekt.)


Analog hat etwas. “Return to roots”. Aber, kann ANALOG die NUMMER EINS sein?
JA, weil es viel mehr Möglichkeiten als bei der Digital-Fotographie gibt. Insbesondere bei der Großbildfotographie. Durch die Vielzahl der Möglichkeiten muss man sich auf das wesentliche konzentrieren. Auf die Interaktion zwischen Fotograph und den Objekt in seinem Lichtspiel.

NEIN, weil ohne Digitalisierung  der analogen Bilder nur wenige diese Bilder sehen könnten.

Ich denke es gibt eine Parallelität zwischen analog und digital. Kreative Menschen werden auf Grund der grösseren Möglichkeiten die analoge Fotographie nutzen. Sie werden aber Ihre Arbeiten digital verbreiten, um möglichst viele zu erreichen.

Ich kann mir vorstellen, dass es eine analoge Kamera mit eingebauten Scanner geben wird. Der Film wird in der Kamera entwickelt und dann digitalisiert wird. Gab es alles schon einmal zur Olympiade 1936 in Berlin  (Einar Maschmann “Vom Zwischenfilmverfahren, Ikonoskopen und Olympiade 1936”)

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